Erste Impressionen von der antikapitalistischen Demo

Am 03.10 2013 beteiligten sich ca 500 Menschen an der antikapitalistischen Demo. Hier die ersten Impressionen.

 

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Solidarität mit dem Linken Zentrum

Zwischen 10:30 und 13:00 wurde das Linke Zentrum Lilo Herrmann  von Polizeikräften umstellt. Jeder der das Haus verließ, wurde penibel kontrolliert und durchsucht. Daraufhin solidarisierten sich einige S21 GegnerInnen und zogen vor das Lilo Herrmann.

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[S] Hausdurchung in Stuttgart-Heslach und Schikanen vor dem Linken Zentrum Lilo Herrmann

Am 03.10. gegen 7 Uhr morgens kam es in Stuttgart-Heslach in der Wohnung einer Aktivistin zu einer Hausdurchsuchung. Der Grund soll eine Protestaktion gegen eine geschichtsrevisionistische Ausstellung „Alltag in der Diktatur“ im Jugendhaus Mitte gewesen sein. Einen konkreten Tatvorwurf oder ähnliches gibt es unseres Wissens nach gegen die Genossin allerdings nicht. Nachdem vor allem viele technische Geräte und Speichermedien beschlagnahmt wurden und das Auto durchsucht wurde, wurde die Genossin zur erkennungsdienstlichen (ED) Behandlung mitgenommen.

Nach Ende der Durchsuchung wurde das Linke Zentrum Lilo Herrmann von mehreren Polizeifahrzeugen der Göppinger Bereitschaftspolizei und des BFE umstellt. Personen, welche das Haus verließen wurden kontrolliert und teilweise penibel durchsucht.
Um 14 Uhr beginnt in der Lautenschlagerstraße die antikapitalistische Demo „Ihre Einheit heißt Krise, Krieg und Armut“.

 

Wir werden uns nicht einschüchtern lassen und wehren uns gegen die Kriminalisierungsversuche!

 

Weitere Infos unter: Twitter: @Infoticker0310 #oct3s

EA-Nummern: 0152/05372805 und 0152/18501231

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Ermittlungsausschuss

rohiAm 3. Oktober wird der Ermittlungsausschuss den ganzen Tag über unter folgenden zwei Nummern erreichbar sein. Sollte eine der Nummern aus Überlastungsgründen kurzzeitig nicht erreichbar sein, bitten wir euch, die andere zu nutzen:

0152 – 05 37 28 05
0152 – 18 50 12 31

Rechtshilfetipps für das Verhalten auf Demos und Protestaktionen und zum Umgang mit Festnahmen, finden sich in der Rote-Hilfe-Broschüre „Was tun wenn’s brennt?

Generell gilt: Drogenkonsum und Gegenstände wie Kalender oder Datenträger haben auf Aktionen nichts verloren, keine Aussagen und Unterschriften bei der Polizei, geht bewusst und solidarisch miteinander um!

Gemeinsam gegen Repression!

Infoupdate

Untitled-1Eine Party?

Mit Plakatwerbung im gesamten Stuttgarter Stadtgebiet, in Bahnen und öffentlichen Einrichtungen, mit Programmheftchen und einer vollgepackten Werbe-Homepage wird die Werbetrommel für das Spektakel am 2. und 3. Oktober in der Stuttgarter Innenstadt von offizieller Seite schon seit einigen Wochen intensiv gerührt. Hauptorte der öffentlichen Feier werden die Theodor-Heuss-Straße (zentrale Verkehrsader), die Königsstraße (Einkaufsmeile), der Bereich um den Schlossplatz, der Marktplatz (am Rathaus) sowie der Schlossgarten (Stadtpark) sein.

Neben einem Kulturprogramm, das bedauerlicherweise mit zahlreichen Acts aufwartet, die sich in der Vergangenheit immer wieder als sozialkritisch, oder „alternativ“, gegeben haben (z.B. Max Herre, Samy Deluxe, Joy Denalane), finden sich im offiziellen Programm erwartungsgemäßg einige Punkte, die geradezu nach kreativen Interventionen schreien. Auch das Rahmenprogramm von Stuttgarter Einrichtungen, Vereinen und Initiativen bietet allerlei Möglichkeit, Kritik praktisch werden zu lassen. Damit die Überraschung am Tag selber nicht völlig ausbleibt, sollen diese Andeutungen hier vorerst ausreichen.

Informiert euch selbst, werdet kreativ und bereitet euch vor. Alle öffentlichen Infos zum Programm findet ihr auf der offiziellen Seite der Feierlichkeiten: tag-der-deutschen-einheit[dot]de

 

Nicht ohne uns!

Der plumpen Werbeoffensive der Herrschenden setzen wir ein wenig Inhalt entgegen:

Am kommenden Mittwoch, den 25. September, findet um 19:00 Uhr im Linken Zentrum Lilo Herrmann (linkeszentrumstuttgart.org) eine Infoveranstaltung zu den Hintergründen  und dem Ablauf der Proteste statt. Was zeichnet die BRD heute, 23 Jahre nach der Einverleibung der DDR, aus? Wie kann eine moderne linke Bewegung mit sozialistischen Projekten der Vergangenheit umgehen? Und was haben wir am 3. Oktober eigentlich genau vor?

Am Freitag, den 27. September folgt um 19:00 Uhr ein Open-Air-Kino auf dem Stuttgarter Marienplatz (bei schlechtem Wetter im Linken Zentrum Lilo Herrmann). Mit einer Filmcollage wollen wir uns, fern ab von den lebensfernen Harmoniephantasien der Feierlichkeiten, anschauen, wie die Lebensrealität in der BRD für große Teile der Bevölkerung eigentlich aussieht und für was dieser Staat wirklich steht.

Nach wie vor sind außerdem noch Bündnisaufrufe und Plakate (bei Bedarf auch mit Überklebern mit Demobeginn) vorhanden. Wenn ihr Material braucht, meldet euch schnell per Mail. (siehe Kontakt)

Zudem hat die „Revolutionäre Aktion Stuttgart“ eine Zeitung im Rahmen der Gegenmobilisierung veröffentlicht. Die pdf-Version findet ihr hier.

 

Gut zu wissen:

Trotz gewisser Schwierigkeiten mit den „Sicherheits“bedürfnissen von lokalem Ordnungsamt und Polizei, wird die Demonstration nun eine Route entlang der Stuttgarter Innenstadt laufen können. Beginn ist um 14:00 Uhr in der Lautenschlagerstraße, gegenüber des Stuttgarter Hauptbahnhofes. Die Abschlusskundgebung findet vor der Liederhalle am Berliner Platz statt. Diese Kundgebung bleibt zugleich Anlaufpunkt für AktivistInnen für den restlichen Tag.

Am Abend öffnet das Linke Zentrum Lilo Herrmann in Stuttgart-Heslach seine Pforten – mit veganem Essen und in lockerer Atmosphäre kann der Tag dort einen gemeinsamen Ausklang finden.

Für Schlafplätze, meldet euch per Mail.

Die Nummer des Ermittlungsausschusses für den Tag: 015205372805

Demo am 3. Oktober // Programm der Feierlichkeiten

csm_Lageplan_Festgelaende_01.00_5894030_222b6406c7Die Demonstration gegen die Einheitsfeierlichkeiten am 3. Oktober soll um 14:00 Uhr an der Lautenschlagerstraße in der Nähe des Stuttgarter Hauptbahnhofes beginnen.

Bezüglich der Route laufen aktuell Verhandlungen mit dem Ordnungsamt. Da die Feierlichkeiten noch in Planung sind und einen Großteil der Innenstadt in Beschlag nehmen sollen, versucht die Behörde eine klare Bestätigung der angemeldeten Route herauszuzögern.  Wir bleiben dran und informieren euch hier, sobald es dazu Neuigkeiten gibt!

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Das Programm zur Show der Herrschenden findet sich hier. Neben den teilnehmenden Einrichtungen und unterstützenden Sponsoren, sowie der dort auftretenden politischen und kulturellen Repräsentanz findet ihr hier einen groben räumlichen Überblick zu den Feierlichkeiten.

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Bündnis gegen die Einheitsfeierlichkeiten auf dem 34.U&D

udweb1Vom 02.–04. August findet das 34. Umsonst&Draußen-Festival auf der Uniwiese in Stuttgart-Vaihingen statt. Neben vielen musikalischen Acts ist auch das Bündnis gegen die Einheitsfeierlichkeiten am 3. Oktober präsent. Ihr findet uns beim Zelt vom Infoladen Stuttgart. In gemütlicher Festivalatmosphäre habt ihr die Möglichkeit, euch direkt über die Hintergründe der Proteste am
3. Oktober in Stuttgart zu infomieren. Kommt doch einfach vorbei!

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Erste Auflage Mobilisierungsmaterial angekommen!

materialAufruf-Flyer und Plakate (DIN A3) sind ab jetzt im Infoladen Stuttgart im Linken Zentrum Lilo Herrmann erhältlich. Das Material kann während den regulären Infoladen-Öffnungszeiten (Mo. – Do. 17:00 – 19:00 Uhr) und Samstags ab 20:00 Uhr bei der Vokü im Linken Zentrum abgeholt werden. Bestellungen über: dritterzehnter [at] hushmail.com

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Antikapitalistisches Bündnis gegen die Einheitsfeierlichkeiten am 3. Oktober in Stuttgart

Am 3. Oktober sollen in Stuttgart die offiziellen Feierlichkeiten zum sogenannten „Tag der Deutschen Einheit“ stattfinden. Unter dem Motto „Zusammen einzigartig“ werden eine halbe Million Besucher zu dem Spektakel erwartet. Mit Partymeile, Bürgerfest, Gottesdienst, Spiel- und Sportarena und staatsoffiziellem Festakt soll die aufwändige Inszenierung vor allem eines: Den kompromisslosen Siegeszug des deutschen Kapitals der letzten 23 Jahren in hellem Glanz präsentieren und als Wohltat für die gesamte Bevölkerung verkaufen.

Als antikapitalistisches Bündnis haben wir uns zusammengefunden, um einen vielfältigen und kräftigen Widerstand gegen diese Feierlichkeiten zu organisieren. Mit einer breit angelegten Bündnisdemonstration am 3. Oktober und kreativen Aktionen auf dem Fest, wollen wir vor allem Eines: Die strukturellen Missstände des Kapitalismus offenlegen und eine Perspektive einer solidarischen Gesellschaft jenseits von Ausbeutung und Unterdrückung aufzeigen.

Mehr Infos zu den offiziellen Feierlichkeiten und geplanten Protestaktionen folgen in Bälde.